Im Dazwischen

1.600,00 

1 vorrätig

Beschreibung

Der Mensch befindet sich in einer Welt, die er selbst geschaffen hat und die ihn dennoch überfordert

Das Bild zeigt eine Landschaft, die zugleich real und fremd wirkt. Die Felswände sind monumental, kühl und klar geformt. Die Farben erscheinen ungewöhnlich, fast künstlich Der Raum öffnet sich nach oben, wirkt hell, aber bleibt in seiner Struktur schwer zugänglich. Man befindet sich mitten darin, ohne Überblick und ohne klaren Weg. Es gibt keinen sichtbaren Rückzug, aber auch kein eindeutiges Ziel. Der Blick wird nach oben gezogen, zum hellen Himmel, während der Weg nach vorn steinig und unsicher erscheint.
Beim Betrachten entsteht ein Spannungsgefühl: Man fühlt sich angezogen und zugleich verunsichert, Faszination und Unbehagen liegen dicht beieinander. Der Ort wirkt überwältigend. Er zieht an, wirkt groß, beinahe erhaben. Gleichzeitig fühlt man sich fehl am Platz Die Umgebung scheint nicht auf menschliche Nähe ausgelegt. Sie ist kühl, glatt, wenig einladend. Man fragt sich, wie man hierhergekommen ist, wie es weitergeht, ob es überhaupt ein Ankommen gibt. Und ebenso, ob man wirklich zurück möchte.
Diese Spannung lässt sich auf die Welt übertragen, in der wir heute leben. Wir haben eine Umgebung geschaffen, die von Technologie, Tempo und ständiger Veränderung geprägt ist. Vieles wirkt effizient, durchdacht, funktional. Gleichzeitig fühlt sich diese Welt für viele Menschen kalt, überfordernd und schwer durchschaubar an. Sie ist von uns gemacht, aber dennoch nicht für uns geeignet. Sie erleichtert vieles und verlangt zugleich permanente Anpassung.
Wie im Bild gibt es kein klares Zurück. Digitale Systeme, technische Strukturen und neue Formen des Arbeitens sind längst Teil des Alltags. Man nutzt sie, verlässt sich auf sie und ist zugleich unsicher, wohin sie führen. Fortschritt ist sichtbar, doch seine Folgen lassen sich kaum überschauen. Man steht in einer Welt, die man braucht und die gleichzeitig Fragen aufwirft, auf die es keine einfachen Antworten gibt.
Das Bild spiegelt diesen Zustand. Es zeigt kein Ziel, keinen sicheren Weg, keine Auflösung. Stattdessen zeigt es ein Dazwischen: zwischen Realität und Künstlichkeit, zwischen Anziehung und Überforderung, zwischen Neugier und Unsicherheit. Man ist bereits Teil dieser Welt. Man steht in ihr. Man muss sich in ihr bewegen, auch wenn Orientierung nicht eindeutig möglich ist.
Gerade darin liegt die inhaltliche Aussage des Bildes: Es beschreibt eine Situation, in der Verantwortung unausweichlich geworden ist. Wir stehen in einer Welt, die wir selbst geformt haben. Sie fasziniert uns, sie treibt uns an, sie überfordert uns. Ein Zurück gibt es nicht. Wie wir mit ihr weitergehen, bleibt offen. Das Bild hält diesen Zustand fest.

Material / Technik:
Acryl auf Leinwand. An der Rückseite des Keilrahmens befinden sich drei Sägezahnaufhänger.
Die Landschaft ist mit hochwertigen Acrylfarben gemalt. Das Originalgemälde ist mit einem Firnis versiegelt und vorne und hinten signiert.

Maße: Höhe: 80 cm
Breite: 120 cm
Tiefe; 2 cm

Versand:
Die Arbeit wird aufgespannt auf einem Keilrahmen versendet – inklusive Echtheitszertifikat und Signatur auf der Vorder- und Rückseite.

Zusätzliche Informationen

Größe 80 × 120 × 2 cm
Acryl

Landschaft, Leinwand